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RASFF-Benachrichtigungen

RASFF-Meldungen zu Stoffen und Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, im Jahr 2023

RASFF (Rapid Alert System for Food and Feed) ist die Warn- und Informationsplattform der Europäischen Union, deren Ziel es ist, Risiken für die öffentliche Gesundheit im Zusammenhang mit Lebensmitteln und Futtermitteln schnell und wirksam zu melden.

Im Jahr 2023 gab es zahlreiche RASFF-Meldungen zu Stoffen und Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. In diesen Meldungen wurde angegeben, dass in Materialien und Verpackungen wie Kunststoff, Metall, Keramik, Papier, Karton und Silikon Stoffe gefunden wurden, die ein Risiko für die menschliche Gesundheit und die Lebensmittelsicherheit darstellen können.

In den RASFF-Meldungen aufgeführte Stoffe, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen

Zu den in den RASFF-Meldungen am häufigsten festgestellten Unregelmäßigkeiten bei Stoffen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, gehörten:

  • Schwermetalle (Blei, Cadmium, Arsen): Diese Stoffe können aus den Poren des Materials in Lebensmittel übergehen und ein ernstes Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.
  • Weichmacher (Bisphenol-A, Phthalate): Aufgrund ihrer endokrinen Störungen und möglichen negativen Auswirkungen auf die Fortpflanzung wurden zahlreiche Warnungen ausgesprochen.
  • Primäre aromatische Amine (PAA): Diese Stoffe, die aus Rückständen der Farb- und Polymerherstellung stammen, geben aufgrund ihrer karzinogenen und mutagenen Wirkung Anlass zur Sorge.
  • Fluorierte Stoffe (PFAS): Aufgrund ihrer funktionellen Eigenschaften, wie z. B. ihrer Öl- und Wasserabweisung, werden sie in vielen Materialien verwendet und reichern sich im menschlichen Körper an, wodurch sie ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen.

Risikomanagement: Maßnahmen für Stoffe, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen

Um Risiken durch Stoffe und Materialien, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, zu minimieren und Gefahren für die öffentliche Gesundheit zu beseitigen, müssen Unternehmen und Behörden wirksame Risikomanagement- und Kontrollverfahren anwenden:

  • Lieferantenkontrolle: Bei der Materialbeschaffung sollten zuverlässige und zertifizierte Quellen bevorzugt werden.
  • Rohstoffanalyse: Um Risiken durch Materialien und Zusatzstoffe zu ermitteln, sollten regelmäßige und detaillierte Analysen durchgeführt werden.
  • Prozesskontrolle: Während des Produktionsprozesses sollten Bedingungen wie Temperatur, Druck und Sauberkeit genau überwacht werden.
  • Migrationsprüfungen: Es sollte gemäß den nationalen und internationalen Vorschriften überprüft werden, ob bei Kontakt der Endprodukte mit Lebensmitteln schädliche Stoffe migrieren.
  • Dokumentation und Rückverfolgbarkeit: Alle Prozesse und Materialquellen müssen dokumentiert werden, damit im Falle eines Problems die Quelle zurückverfolgt und Maßnahmen ergriffen werden können.

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