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Pharmazeutische Produkt

Pharmazeutische Produkt

Pharmazeutische Produkte müssen hinsichtlich ihrer Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit getestet werden. Um die Konformität des Produkts mit internationalen Standards wie Ph. Eur. und USP sicherzustellen, werden verschiedene physikalisch-chemische und biologische Tests durchgeführt.

Physikalisch-chemische Tests

Identitätsprüfungen: Zur Bestätigung der Identität eines Arzneimittels oder Produkts werden verschiedene Identitätsprüfungen durchgeführt, darunter physikalische und chemische Verfahren. Diese Ansätze umfassen Spektroskopie, Chromatographie und Reaktionen. [3, 85, 130] Tocopherylacetat, Hydroxypropylcyclodextrin, Partikelgröße 58 TPGS und HPBCD, 2-HPBCD Guo et al. Eur.) und USP-Monographien.

• Reinheitstest: Unerwünschte Verunreinigungen in Arzneimitteln oder Formulierungen (z. B. Lösungsmittelrückstände, Reaktionsrückstände, Zersetzungsprodukte) können durch Grenzwerttests oder quantitative analytische Verfahren bestimmt werden. Diese Tests werden gemäß den entsprechenden Pharmakopöen durchgeführt.

• Bestimmung des Wassergehalts:Der Wassergehalt sowohl in Formulierungen als auch in reinen Wirkstoffen wird in der Regel mit empfindlichen Methoden wie der Karl-Fischer-Titration gemessen.

• Sterilitätstest:Um sicherzustellen, dass ein steriles pharmazeutisches Produkt (Injektionslösungen, ophthalmische Präparate usw.) nicht mikrobiologisch kontaminiert ist, wird ein Sterilitätstest durchgeführt.

• Bakterieller Endotoxintest: Bei injizierbaren Arzneimitteln und anderen medizinischen Substanzen werden Tests durchgeführt, um pirogene oder bakterielle Endotoxine nachzuweisen, die im Körper Fieber verursachen können.

In-vivo-Tests

• Sicherheitspharmakologische Studien:Die potenziellen negativen Auswirkungen eines Arzneimittelkandidaten auf physiologische Systeme (Herz-Kreislauf-System, Atmungssystem und Zentralnervensystem) werden gemäß den ICH-Leitlinien S7A und S7B untersucht.

• Akute Toxizitätstests:Es werden toxische Wirkungen bestimmt, die kurz nach der Exposition gegenüber einer Einzeldosis der Testchemikalie auftreten. Diese Tests werden gemäß den OECD-Testrichtlinien 420, 423 (orale Verabreichung), 402 (Hautapplikation) und 403 (Inhalation) durchgeführt.

• Toxizitätstests bei wiederholter Verabreichung:Die Zielorgan-Toxizität im gesamten Organismus wird nach wiederholter Verabreichung des Arzneimittels über verschiedene Zeiträume und in verschiedenen Dosierungen (z. B. 28 oder 90 Tage) bestimmt. Diese Tests werden gemäß den OECD-Leitlinien 407, 408, 410, 409 und 411 durchgeführt.

• Genotoxizitätstests:Diese Tests bewerten, ob Arzneimittel die DNA oder die Chromosomenstruktur schädigen. Sie umfassen In-vitro- und In-vivo-Tests. Die wichtigsten Tests sind:

  • OECD TG 474: Belegt genetische Schäden durch die Bildung von Mikronuklei in Erythrozyten.
  • OECD TG 475: Zur Feststellung struktureller Chromosomenanomalien wird eine Knochenmark-Chromosomenanalyse durchgeführt. Die Untersuchungen werden gemäß den ICH S2-Leitlinien durchgeführt.

• Reproduktions- und Entwicklungstoxizitätstests:Bewertung der Auswirkungen von Arzneimitteln auf die Fortpflanzung und Entwicklung (einschließlich der Fruchtbarkeit und der Fähigkeit, eine Schwangerschaft auszutragen, bis zum Erreichen des Erwachsenenalters der Nachkommen). Folgende Tests werden durchgeführt:

  • OECD TG 414: Dazu gehören Studien zur Untersuchung der Auswirkungen auf die pränatale Entwicklung und die Schwangerschaft.
  • OECD TG 415: Es wird eine Ein-Generationen-Bewertung der Fortpflanzungsleistung und der Entwicklung der Nachkommen durchgeführt.
  • OECD TG 416: Zweigenerationenstudie mit umfassenden Daten zur Reproduktionstoxizität. Diese Studien werden gemäß ICH S5 durchgeführt.

• Lokale Verträglichkeitsstudien:Untersuchungen zur Ermittlung des Potenzials des Arzneimittels, an der Applikationsstelle (z. B. Injektionsstelle, Haut) lokale Reaktionen hervorzurufen.