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Oberflächenreiniger

Obligatorische Analysen und Qualitätsprüfungen bei Oberflächenreinigern

Bei Oberflächenreinigern ist neben einer hohen Reinigungsleistung auch die Sicherheit, Stabilität, Umweltverträglichkeit und Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen von großer Bedeutung. Daher können sich Hersteller an uns wenden, um zahlreiche physikalische, chemische, mikrobiologische und toxikologische Analysen durchzuführen, um die Richtigkeit der Formulierung, die Wirksamkeit und die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen.

Grundlegende Tests und Analysen für Oberflächenreiniger

pH-Analyse: Bestimmt die saure, neutrale oder alkalische Zusammensetzung des Produkts. Dies ist für die Sicherheit der Anwender, die Vermeidung von Oberflächenbeschädigungen und die Stabilität der Rezeptur von entscheidender Bedeutung.

Dichtebestimmung: Bestimmt das Verhältnis von Volumen und Masse des Produkts. Dies ist für die Einhaltung der Produktionsstandards und korrekte Abfüllprozesse erforderlich.

Viskositätsanalyse:

Ermittelt die Fließeigenschaften. Wird hinsichtlich der Haftung auf der Oberfläche, des Anwendungsgefühls und der Kompatibilität mit dem Sprühmechanismus bewertet.

Bestimmung der anionischen und nichtionischen Wirkstoffe: Misst die Menge der oberflächenaktiven Stoffe, die zu den grundlegenden Determinanten der Reinigungsleistung gehören. Wird zur Kontrolle der Formulierungsgenauigkeit durchgeführt.

Gesamtwirkstoff (TAM): Berechnet den Wirkstoffanteil, der die Gesamtwaschwirkung des Produkts bestimmt. Dies ist wichtig für die Leistungsoptimierung und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Parfüm- und Farbstoffanalyse: Wird mit GC-MS- und spektralphotometrischen Methoden durchgeführt. Dies ist für die Kontrolle des Allergengehalts und die chemische Stabilität erforderlich.

Fettentfernungstest: Leistungstest, der die Fähigkeit des Reinigungsmittels zur Entfernung von Fett und Schmutz im praktischen Gebrauch bewertet.

Schaumtest: Misst die Schaumbildung und die Stabilität des Schaums. Wird durchgeführt, um ein Produkt zu entwickeln, das den Erwartungen der Verbraucher entspricht.

Biologische Abbaubarkeitsanalyse: Bewertet gemäß den OECD-Testmethoden, ob die oberflächenaktiven Stoffe umweltverträglich sind.

Toxizität (OECD 201–203):

Misst die akute Toxizität für Wasserlebewesen:

  • OECD 201: Algentoxizität
  • OECD 202: Akute Toxizität für Daphnien
  • OECD 203: Akute Toxizität für Fische

Mikrobiologische Kontamination: Umfasst die Gesamtzahl der aeroben Lebewesen, Hefe-Schimmel- und Pathogenanalysen. Zeigt die Zuverlässigkeit des Produkts.

Schwermetallanalyse: Mit ICP-MS/ICP-OES werden Schwermetalle wie Pb, Cd, Hg und Cr kontrolliert. Dies ist sowohl für die Umwelt als auch für die menschliche Gesundheit wichtig.

Verpackungs- und Etikettenkonformität: Die Eignung des Verpackungsmaterials für das Produkt, die Dichtheit, die chemische Wechselwirkung und die Haltbarkeit des Etiketts werden bewertet.

Stabilitätstests: Mit beschleunigten Alterungs- und Haltbarkeitstests wird die Beständigkeit des Produkts gegen Verderb oder Zersetzung im Laufe der Zeit gemessen.

SDS-Richtigkeitskontrolle: Es wird überprüft, ob die tatsächliche Formulierung mit dem Sicherheitsdatenblatt (SDS) übereinstimmt. Dies ist aus Gründen der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erforderlich.