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Legionellen & PFAS im Trinkwasser: Risiken und Testmöglichkeiten

Blog: Legionellen & PFAS im Trinkwasser

Trinkwasser gilt in Deutschland als sicher, jedoch können Legionellen und PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) das Wasser belasten. Beide stellen gesundheitliche Risiken dar, deshalb ist es wichtig, die Belastung zu kennen und bei Bedarf zu testen.


Was sind Legionellen?

Legionellen sind Bakterien, die sich besonders in Warmwasserleitungen, Boileranlagen oder Duschen vermehren. Infektionen erfolgen meist durch das Einatmen von Wassertröpfchen. Besonders in Duschen, Whirlpools oder Nebelanlagen können sie eingeatmet werden. (BWT.de)

Risiken und Symptome

  • Pontiac-Fieber: mild, grippeähnlich

  • Legionärskrankheit: schwere Lungenentzündung

Gefährdete Gruppen sind ältere Menschen, Raucher und Personen mit geschwächtem Immunsystem. (RKI.de)


PFAS im Trinkwasser

PFAS sind synthetische Chemikalien, die sich in der Umwelt und im Körper anreichern. Sie kommen in Industrieprodukten, Verpackungen und Feuerlöschschaum vor.

Gesundheitsrisiken

  • Leberschäden

  • Hormonelle Veränderungen

  • Erhöhtes Krebsrisiko

Deshalb empfehlen Experten, Wasser aus belasteten Quellen prüfen zu lassen. (LeMonde.fr)


Grenzwerte im Trinkwasser

Legionellen: technischer Maßnahmenwert 100 KBE/100 ml Wasser. Überschreitung erfordert sofortige Maßnahmen wie Desinfektion oder Leitungsreinigung.

PFAS: Grenzwerte in Deutschland und der EU werden sehr streng überwacht, da schon kleine Mengen gesundheitlich relevant sein können.


Trinkwasser-Test

Legionellen-Test: Pflicht bei zentralen Warmwasseranlagen, öffentlichen Gebäuden oder Warmwasserspeichern >400 Liter.

PFAS-Test: Sinnvoll bei Brunnenwasser, Nähe zu Industriegebieten oder Flughäfen.

Die Tests werden von zertifizierten Laboren durchgeführt, z. B. Eurofins Wasseranalytik. Dort werden sowohl Bakterien als auch chemische Substanzen analysiert.


Prävention

Legionellen:

  • Warmwasser >60 °C

  • Leitungen regelmäßig spülen

  • Stagnierendes Wasser vermeiden

PFAS:

  • Wasserfilter mit PFAS-Spezifikation verwenden

  • Quellen aus Industrie- oder Flughafennähe prüfen

Außerdem sollten Trinkwasseranlagen regelmäßig gewartet werden, um Risiken zu minimieren.


FAQ – Häufige Fragen

Was sind die Symptome einer Legionellen-Infektion?
Husten, Fieber, Atemnot, Muskelschmerzen.

Wann sollte man einen Trinkwasser-Test durchführen?
Bei zentraler Warmwasseranlage, öffentlichem Gebäude oder Verdacht auf chemische Belastung.

Kann PFAS aus Trinkwasser entfernt werden?
Ja, z. B. durch Aktivkohlefilter oder Umkehrosmoseanlagen.

Sind Kinder besonders gefährdet?
Ja, besonders bei Legionellen sind Kinder, ältere Menschen und immungeschwächte Personen stärker betroffen.


Fazit

Legionellen und PFAS im Trinkwasser sind relevante Gesundheitsrisiken. Deshalb sind Trinkwasser-Tests sinnvoll und gesetzlich vorgeschrieben, wenn Grenzwerte überschritten werden könnten. Präventive Maßnahmen sorgen für sicheres Trinkwasser und schützen Ihre Gesundheit.

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